Porzellanfabrik

Porzellanfabrik

Tschechien 🇨🇿

Besucht: 02/2023

Online: 08.09.2023

Im Jahre 1803 hat der Kaufmann Hxxxxxx dieses Unternehmen gegründet. Anfangs stellte man geringwertiges Kaffee- und Tafelgeschirr und Pfeifenköpfe her. Im Laufe der Jahre wurde das Porzellan immer hochwertiger und man konnte mit französischem Porzellan mithalten.


Dafür erhielt man dann auf einer großen Gewerbeausstellung auch eine Bronzemedaille. Aufgrund des relativ geringen Verkaufspreises war man dann mehr als Wettbewerbsfähig, auch gegenüber den Franzosen, und erhielt kurz darauf eine Goldmedaille, was den Absatz noch weiter ankurbelte. Auf mehreren Weltausstellungen erhielt das Unternehmen, bis Mitte der 20´er Jahre mehrere hochkarätige Auszeichnungen. 


Zu Hochzeiten waren über 500 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt und man lieferte an alle bekannten Königs- und Fürstenhäuser in Europa. Auch der Vatikan war Kunde dieses Unternehmens. 


1999 musste das Unternehmen dann Insolvenz anmelden und der Betrieb wurde eingestellt. 




Die Marke "XXXXX" gilt auf dem Porzellanmarkt als ein Qualitätsmerkmal ersten Ranges. 


Die Wappenmalerei, eine Kunst, die nur noch ganz wenige Porzellanmanufakturen auszuüben imstande sind, gehört zur Tradition und zum Ruf XXXXX. Schon im 18. Jahrhundert bildete das Wappenmalen ein Sondergebiet der Porzellandekoration, das mit großer Liebe gepflegt wurde. Seit der allgemeinen Einführung des Druckens auf Porzellan werden auch Wappenbilder als Druckdekore verwendet. Das in jeder Hinsicht unzulängliche Wappenbild, das der Buntdruck liefert, kann jedoch keinen vornehmen Kunden befriedigen. Deshalb werden alle Wappendekorationen auf Porzellan, die Wertschmuck sein sollen, nach wie vor durch Handmalerei hergestellt.

Die Wappenarbeiten von XXXXX sind Musterbeispiele hochkultivierter Porzellanmalerei. Die Fabrik führt "Wappenbücher", in denen alle von ihr ausgeführten Wappenmalereien gesammelt sind, und die interessante Dokumente geschichtlicher, künstlerischer und heraldischer Art darstellen. Tausende von Wappenbildern sind als porzellanmalerische Meisterleistungen in den Werkstätten von XXXXX auf kostbarem Porzellangeschirr angebracht worden. Die meisten Fürstenhöfe des Kontinents, Päpste, außereuropäische Fürsten, zahlreiche Aristokraten, viele Offiziersvereinigungen, Klubs u. a. m. haben ihre Luxus- und Gebrauchsporzellane, mit Wappenmalereien verzieren lassen.


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